Pressemitteilung des MINISTERIUMs FÜR INNERES, DIGITALISIERUNG UND MIGRATION in Auszügen:

In Baden-Württemberg gibt es 1.098 Gemeindefeuerwehren. Davon 8 mit Berufsfeuerwehr und 1.016 mit Jugendfeuerwehr.

Im Land sind 110.958 Einsatzkräfte bei der Feuerwehr aktiv. Davon sind 2.234 hauptamtlich tätig. Der Frauenanteil beträgt inzwischen 5,6% (6.198). Dies ist eine Steigerung innerhalb der letzten 5 Jahre um 30%.

„Mein tiefer, herzlicher Dank geht an die Angehörigen der Feuerwehren. Sie leisten selbstlos wirklich großartiges und zeigen ein ganz besonderes Engagement“, so Strobl. Bei insgesamt 111.245 Einsätzen hatte die Technische Hilfeleistung mit 46.565 Einsätzen (2016: 52.231 Einsätze) einen Anteil von 41,6 % am gesamten Einsatzgeschehen und stellt wie auch in den Vorjahren das Haupttätigkeitsfeld der Feuerwehren dar. Es folgen Fehlalarme, die um 3,5 % auf inzwischen 23.167 Fälle zugenommen haben und damit 20,8 % aller Alarmierungen der Feuerwehren aus-machen (2016: 22.386). Erst an dritter Stelle finden sich die Einsätze zur Brandbekämpfung; diese haben 2017 mit 18.461 (2016: 17.400) Einsätzen um 6,1 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugenommen und ergeben einen Anteil von 16,6 % (2016: 15,2 %) aller Feuerwehreinsätze.

„Die große Zahl an aktiven Feuerwehrleuten verdanken wir vor allem der hervorragenden Nachwuchsarbeit in unseren Jugendfeuerwehren. In Baden-Württemberg gibt es in 92,5 % der 1.098 Gemeindefeuerwehren eine Jugendfeuerwehr. Mit einem hohen ehrenamtlichen Engagement wird eine stetige Nachwuchsarbeit gewährleistet – das wirkt sich absolut positiv auf die Einsatzfähigkeit der kommunalen Feuerwehren aus“, sagte der Innenminister. Insgesamt sind in den Jugendfeuerwehren in Baden-Württemberg 31.529 Kinder und Jugendliche aktiv und somit sogar 4,8 % mehr als 2016 (30.085).

„Leider kamen auch zwei Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr ums Leben – bei der Fahrt zu einer Übung und bei der Fahrt zum Einsatz. Es ist ganz besonders tragisch, wenn Menschen, die Leben retten wollen, dabei ihr eigenes Leben verlieren. Diese Todesfälle zeigen uns ganz deutlich, dass auch die ganz normalen Alltagstätigkeiten wie Fahrten zum Einsatz und zur Feuerwehrübung mit Gefahren für Leib und Leben verbunden sein können. Umso mehr müssen wir sicherstellen, dass durch eine gute Ausbildung die feuerwehrspezifischen Gefahren so weit wie möglich gebannt werden können“ sagte Innenminister Strobl.