Einsatzart: Brandeinsatz, Feuer in Gebäude [Bilder folgen]
Alarmzeit: 28.03.1997 um 00:56 Uhr
Einsatzort: Markgröningen Talhausen
Eingesetzte Kräfte: Markgröningen: ELW, LF 16/12, DLK 23-12, TLF 16/25, RW 2,
GW-T
Unterriexingen: MTW, LF 8/6
Sonstige:
Feuerwehr Ludwigsburg: kompletter Löschzug und GW-Atemschutz
Rettungsdienst: 1 RTW,1 NEF
DRK Ortsverein Markgröningen
Polizei
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Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung
In der Landernschule entstand eine Million DM Schaden.
In der Nacht zum Karfreitag hat ein Feuer das Sekretariat der Landernschule
völlig vernichtet, die ganze Schule ist verraucht und vorerst unbenutzbar.
Kurz vor ein Uhr in der Nacht zum Karfreitag war die Markgröninger Wehr zum
Brand gerufen worden.
Alle acht Fahrzeuge mit zusammen 45 Mann und auch der Löschzug aus
Unterriexingen rückten an. Aus Ludwigsburg wurde ebenfalls ein kompletter
Löschzug angefordert. Den Wehrmännern gelang es zwar eine Ausbreitung der
Flammen zu verhindern, der Verwaltungsbereich der Schule war allerdings nicht zu
halten. Die Hitzeentwicklung war so groß, dass Aluminiumelemente im
Fensterbereich schmolzen. Der Beton der Fassade bröckelte ab. Gegen 01:20 konnte
die Wehr Feuer aus melden. Was übrig blieb waren verbrannte Möbel und
Bürogeräte, die Asche der Verwaltungsunterlagen und Bücher.
Die Decken im Flur und die Klassenzimmer sind verrußt, im Untergeschoss steht
das Löschwasser.
Am Gründonnerstag, dem ersten Ferientag hatte Rektor Ernst Keller das Rektorat
nachmittags gegen 16 Uhr verlassen. "Es war alles in Ordnung als ich ging" sagte
er auf Anfrage der LKZ.
Der Schaden wird auf mindestens eine Million DM geschätzt, dabei ist noch nicht
klar, wie stark das Gebäude wirklich beschädigt ist.
Das Feuer in der Schule war die Tat eines Brandstifters, der kurz zuvor im
benachbartem Kindergarten Toilettenpapier auf eine eingeschaltete Herdplatte
gelegt hatte, dieser Schaden war verhältnismäßig gering.
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Besonderheiten bei diesem Einsatz
- starke Hitzeentwicklung
- großes Gebäude
- starke Rauchentwicklung