Einsatzart: Brandeinsatz, Feuer in Gebäude [Bilder folgen]
Alarmzeit: 11.02.2001 um 05:01 Uhr
Einsatzort: Markgröningen Talhausen
Eingesetzte Kräfte: Markgröningen: ELW, LF 16/12, DLK 23-12, TLF 16/25, RW 2, GW-T
                                  Unterriexingen: MTW, LF 8/6
                                  Sonstige: Feuerwehr Hardt- und Schönbühlhof: TSF-W
                                                   Feuerwehr Ludwigsburg: GW-Atemschutz
                                                   Rettungsdienst: 1 RTW,1 NEF
                                                   DRK Ortsverein Markgröningen
                                                   Polizei
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Bericht der Ludwigsburger Kreiszeitung

Bei einem Wohnhausbrand im Weiler Talhausen ist gestern früh ein Schaden von rund 25.000 € entstanden. Eine zwölfjährige musste mit Brandverletzungen und einer leichten Rauchgasvegiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Das Feuer im Dachstock des älteren Bauernhauses war kurz vor fünf Uhr ausgebrochen. Ursache dürfte laut Polizei eine Überlastung eines Elektro-Ofens gewesen sein. Das Gebäude wird von einer sechsköpfigen Familie bewohnt. Alle konnten sich in Sicherheit bringen. Die Zwölfjährige rettete sich zunächst aus einem Fenster im ersten Obergeschoss und dann auf eine Markise der Terrasse wo Sie von Ihrer Mutter gerettet wurde. Der DRK-Ortsverein der mit fünf Leuten angerückt war, betreute und versorgte die Familie. Im Löscheinsatz waren Feuerwehrangehörige der Feuerwehr Markgröningen und dem Löschzug Unterriexingen, sowie die Feuerwehr des Hardt- und Schönbühlhofes und die Feuerwehr Ludwigsburg. Löschwasser wurde aus der nahem Glems gefördert. Im Einsatz war auch die Drehleiter. Da der Brandherd unterm Dach nicht sofort lokalisiert werden konnte und immer wieder Flammen aufloderten, dauerten die Löscharbeiten länger an. Durch das Feuer und Löschwasser ist das Gebäue unbewohnbar geworden. Der Feuerwehr gelang es die sanierte andere Haushälfte vor einem Schaden zu bewahren.
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Besonderheiten bei diesem Einsatz

- Wasserentnahme aus der Glems
- Sicherung der anderen Gebäudehälfte
- Abbruch des Innenangriff wegen Einsturzgefahr und enormer Hitze
- Bauweise des Gebäudes (Stroh in den Zwischendecken)
- Personalaufwand in der mittleren Phase des Einsatzes

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