Am Samstag, den 13.06.2026 fand die jährliche Hauptübung statt. Übungsobjekt war dieses Mal der Hof Ritz im Lettenbödle in Markgröningen. Übungsszenario war eine brennende Scheune, mit vermissten Personen und Tieren sowie ein Flächenbrand auf dem angrenzenden Feld.

Im Rahmen der Übung rettete die Feuerwehr mehrere Personen und Schafe aus der Scheune. Über die Drehleiter wurden zusätzlich noch Personen vom Dach der Scheune sowie aus dem gegenüberliegenden Stall gerettet. Das LF 20 und das LF 8 kümmerten sich sowohl um die Wasserversorgung der Einsatzstellen als auch um den Flächenbrand auf dem angrenzenden Feld.

Bei Bränden landwirtschaftlicher Anwesen spielen andere Faktoren eine Rolle als bspw. in einem Wohngebiet. Neben der Brandbekämpfung an sich, stellen auch Tiere in Stallungen, landwirtschaftliche Maschinen, gelagerte Betriebs- sowie Düngemittel und andere Stoffe besondere Herausforderungen für die Einsatzkräfte dar. Zudem erschweren häufig große Gebäudekomplexe, abgelegene Lagen und eine eingeschränkte Wasserversorgung die Arbeit der Feuerwehr.

Im Anschluss an die Übung hatte die Bevölkerung noch Zeit sich den Übungsort sowie die eingesetzte Technik anzuschauen, Fragen zu stellen und auch selbst mit einem Strahlrohr zu löschen. Die Übung stieß auf reges Interesse – herzlichen Dank hierfür!

Interessenten können sich jederzeit an den Kommandant oder den Leiter der Jugendfeuerwehr wenden – wir freuen uns über Unterstützung. Die Übungstermine sind im Dienstplan zu finden.

Bilder: Feuerwehr Markgröningen; Andreas Rometsch

Bericht zur Hauptübung 2026 auf dem Aussiedlerhof Ritz im Lettenbödle