Ein langer Weg war es, bis die neue DLA(K) ihren Platz in der Markgröninger Fahrzeughalle einnehmen konnte. Nach langwierigen Diskussionen wurde der Zuschuss komplett gewährt und die Ausschreibungen konnten beginnen. Die bislang genutzte Drehleiter aus dem Jahr 1988 war in die Jahre gekommen und eine weitere Überholung nicht wirtschaftlich.

Ende Juli konnte die neue Drehleiter von der Firma Rosenbauer in Karlsruhe abgeholt werden und ein speziell geschultes Team von Maschinisten begann die komplexe Ausbildung der Mannschaft an dem Fahrzeug. Ende Oktober wurde das Fahrzeug offiziell von der Stadt Markgröningen an die Feuerwehr übergeben und in Dienst gestellt.

Die DLA(K) 23/12 ist eine ca. 15 Tonnen schwere, vollautomatische Drehleiter mit Rettungskorb. Die Nennrettungshöhe beträgt wie beim Vorgängerfahrzeug 23 Meter bei 12 Metern seitlicher Ausladung. Insgesamt ist der Leiterpark ca. 30 Meter hoch.
Das Fahrzeug hat 290 PS und ein automatisches Drehmomentwandlergetriebe.

Ein Neigungswinkel von bis zu 14° kann über den automatischen Terrainausgleich und die Abstützung ausgeglichen werden.
Der Rettungskorb kann mit bis zu 500 kg belastet werden. Auf der am Korb montierbaren Krankentrage können Patienten bis zu 300 kg transportiert werden. Am Korb können ebenfalls Strahler zum Ausleuchten der Einsatzstelle oder ein elektrischer Lüfter angebracht werden.
Die automatische Leiterrückholfunktion sowie die automatische Leiterablage erleichtern die Bedienung und machen das Fahrzeug sicherer.
Wird das Fahrzeug als Kran eingesetzt – beispielsweise bei der Schachtrettung – können bis zu 4 Tonnen angeschlagen werden. Es sind Anschlagpunkte für die Absturzsicherung oder Flaschenzug usw. vorhanden.
Die feste Löschwasserverrohrung im obersten Leiterteil bis zum Korb wird ergänzt durch einen C-Abgang am Korb zur Innenbrandbekämpfung.